Ankündigung: Veröffentlichung meiner ersten Kurzgeschichte & Leseprobe

Ankündigung: Veröffentlichung meiner ersten Kurzgeschichte & Leseprobe

Dezember 11, 2017 0 Von BenniCullen
Hallo ihr Lieben <3

Auf Facebook und Instagram ist es bereits durchgedrungen – hier muss ich es noch (der Vollständigkeit halber) nachholen. Es gibt nämlich eine winterliche Überraschung: Ich veröffentliche am 15. Dezember 2017 meine erste Kurzgeschichte auf Wattpad und hoffentlich auch auf allen anderen gängigen Plattformen. Ich kann es selbst noch gar nicht so richtig fassen und befinde mich gerade ein wenig wie auf Wolken. Denn bis hier hin war es schon ein langer Weg und ich bin ihn noch nicht ganz zu Ende gelaufen – was das heißt, warum die Kurzgeschichte nur der Anfang ist und was euch am Freitag erwartet, erfahrt ihr jetzt hier. Außerdem gibt es am Ende noch eine kleine Leseprobe, denn bisher gab es nur das Cover und den Klappentext – bleibt also dran für einen größeren Eindruck zu “A Winter Lightning – Die Nacht meines Lebens”.

Ich habe es schon auf Facebook gesagt und ich wiederhole mich noch einmal: Schreiben war nie etwas, was ich wollte. Es war nie ein wirklicher Traum, ein Buch zu veröffentlichen. Allerdings kennt ihr das als Buchleser bestimmt selbst: Man sitzt oft da und denkt sich: “Warum schreibt eigentlich niemand so eine Story oder so eine?”, “Warum werden Geschichten immer so aufgebaut?”, “Warum hat sich der Autor nicht für dieses oder jenes entschieden?”. All diese Fragen stellt man sich laufend, wenn man so viel liest wie die Buchbloggerwelt. Und genau diese Fragen haben dazu geführt, dass sich diese Idee Mitte des Jahres in meinen Kopf geschlichen hat. Im Oktober war es dann so weit: André, Alana und Maya traten in mein Leben und wollten nicht mehr gehen – sondern auf Papier gebracht werden. Und so schreibe ich immer noch und versuche, André die Story zu geben, die er verdient hat. Denn er ist wirklich ein ganz wunderbarer Protagonist.

Im November hatte ich dann das dringende Bedürfnis, mir Feedback einzuholen. Die Idee zu einer Weihnachtsgeschichte manifestierte sich und ich fing an, an einem möglichen Plot für eine solche Kurzgeschichte zu arbeiten – mit genau den selben Figuren aus der Hauptstory. Und dann saß ich eines Nachmittags da und habe diese drei Kapitel einfach nur runter geschrieben. In einem Rutsch, ohne großartig zu überlegen. Tja, und dann ging es erst richtig los: Schreiben, verbessern, überarbeiten, lektorieren, suchen, diskutieren, wieder verbessern, überarbeiten und und und. Mittlerweile hat die Geschichte wohl schon tausend Fassungen, doch jetzt weiß ich: Sie ist so weit, in die Welt zu gehen. Ich möchte mich gar nicht als großer Autor aufspielen. Im Gegenteil. Ich bin der Benni, der Lust hatte, eine Geschichte zu schreiben und diese dann völlig ohne Druck zu veröffentlichen. Und genau das tue ich jetzt auch.

Ich präsentiere euch jetzt erstmal hier den Klappentext:

“Erst später sollte mir die Bedeutung, die dieser Abend für den Rest meines Lebens haben würde, bewusst werden. Ich wusste nämlich nicht, dass dieser Fremde mein Leben verändern würde. Und das für immer.“
André wollte am Tag vor Heilig Abend eigentlich nur eins: Ein Buch lesen, Lebkuchentee trinken und All I Want For Christmas Is You on repeat hören. Doch seine beste Freundin Maya macht ihm da einen Strich durch die Rechnung: Sie schleppt ihn auf die Schulweihnachtsparty. Was für André zunächst als peinlicher Abend beginnt, wandelt sich schnell zur Nacht seines Lebens, deren Bedeutung er sich noch nicht bewusst ist.

Und was sagt ihr? Ich bin total hibbelig und freue mich gerade extrem über alles. Denn jetzt kommt alles zusammen und man sieht das Resultat. Ich hoffe, dass euch diese gefallen wird <3
Ich hatte anfangs vor, dass diese Kurzgeschichte eine völlig losgelöste Story wird, die mit dem Hauptwerk gar nichts zu tun hat. Allerdings muss ich gestehen, dass mir diese drei Kapitel so ans Herz gewachsen sind, dass ich mir auch vorstellen könnte, sie in die Hauptgeschichte zu integrieren. Aber wer weiß, wo die Reise hingeht – ich halte mir alles offen und halte euch auf dem Laufenden 😀 Jetzt soll es aber um die versprochene Leseprobe gehen. Ich schreibe diesen Blogbeitrag am Samstag, den 9. Dezember 2017. Ich sage das deshalb, da sich last minute bestimmt noch was an der Fassung ändern könnte (auch wenn es keine großen Änderungen sein werden). Nur, dass ihr Bescheid wisst. Und jetzt halte ich die Klappe und lass euch lesen (:

Leseprobe: “A Winter Lightning – Die Nacht meines Lebens”

 

Kapitel 1: Der Engel und die Elfe
»Maya, ich habe wirklich keine Lust auf diese Schulfeier. Ich krieg diese blöden Engelsflügel eh nicht hin.« Schon gefühlt zum tausendsten Mal versuchte ich die Flügel, die mehr an ein zerrupftes Huhn als an einen Engel erinnerten, an der Befestigung zu montieren.
Maya war natürlich Feuer und Flamme als bekannt wurde, dass das Schülerkomitee eine Weihnachtsfeier am Freitag dem 23. Dezember organisierte. Damit wollte sie an eine alte Tradition anknüpfen, schließlich hatte in den 80er-Jahren traditionsgemäß ein Weihnachtsball an der Fürther Fachoberschule stattgefunden. Leider war diese Tradition im Jahr 1998 beendet worden, da es zu „unmoralischem Benehmen“ zwischen den Schülern und Schülerinnen gekommen war – oder auch zwischen zwei Schülern oder zwei Schülerinnen, so sicher war man sich da nicht. Völlig egal, eigentlich wurde deshalb seit jeher Partys auf dem Schulgelände verboten. Selbst die Abifeier war nicht mehr als ein Grillfest. Keine Zeremonie, keine Musik und erst recht kein Alkohol. Zumindest offiziell.

Wie das Komitee die Erlaubnis bekommen hatte, die alte Tradition wieder aufleben zu lassen, war uns ein Rätsel. Ich vermutete, dass Nadine aus der Parallelklasse was damit zu tun hatte – es kursierten Gerüchte, sie hätte was mit unserem Rektor. Egal wie, die meisten Schüler freuten sich auf die Feier. Zu allem Überfluss war es allerdings nicht nur irgendeine langweilige Weihnachtsfeier – die Mädels hatten natürlich darauf bestanden, eine Party samt Kostümpflicht zu veranstalten. Toll für sie, blöd für mich, der Kostümpartys eigentlich eher mied.

»André, stell dich nicht so an, das würde ja selbst meine kleine Schwester hinbekommen.« Maya verdrehte gespielt übertrieben die Augen und nahm mir die Flügel mit einem Lachen aus der Hand. Es sah fast süß aus, wie sie im Schneidersitz auf dem Boden meines Wohnzimmers saß, umgeben von allerlei Weihnachtsdekoration, Lametta, Christbaumkugeln und Wattebäuschchen. Mit zwei geschickten Handbewegungen klemmte sie die Flügel in den Kasten ein, zog die zwei Schnallen hindurch, die ich mir um meine Schulter binden musste, und hielt mir das Ergebnis hin.
»Ich weiß, dass du auf Jungs stehst, aber man muss ja nicht jedes Klischee erfüllen.« Maya sah mich belustigt an und lachte dann über ihren eigenen Witz. Dabei wackelten ihre braunen Korkenzieherlocken rhythmisch mit. Maya war wirklich hübsch, das fiel so gut wie jedem auf. Ihre Haut hatte diesen perfekten Braunton, für den sie alle beneideten. Diesen hatte sie ihrem amerikanischen Dad zu verdanken, der ebenso perfekt gebräunt war. Während Maya also ganzjährig so aussah, als käme sie gerade frisch aus dem Urlaub, stand ich weiß wie ein Vampir daneben. Okay, immerhin glitzerte ich nicht. Wobei ich auch nichts gegen meinen persönlichen Edward hätte. Anderes Thema.

»Haha, sehr witzig. Immerhin hatte ich die Idee mit den kurzen Lederhosen für dein Outfit…«, gab ich zurück und streckte ihr die Zunge entgegen. Sofort nach der Partyankündigung machte sich Maya an unsere Kostüme und obwohl ich eigentlich von Anfang an klarstellte, dass ich nicht hingehen würde, hatte sie mir natürlich auch ein Kostüm besorgt. »Stell dich nicht so an«, sagte sie immer dann, wenn ich Einwände äußerte. Am Nachmittag vor der Feier zerrte sie mich dann nach oben in meine Dachgeschosswohnung, um den Kostümen den letzten Schliff zu verleihen. Während Maya als sexy Elfe mit kurzer brauner Lederhose, grün-rot gestreiften Kniestrümpfen, roten High-Heels und einem enganliegenden roten Tanktop zur Feier gehen wollte, drückte sie mir einen weißen Klamottenberg in die Hand. Von den Schuhen bis hin zur Hose, dem Hemd und der Fliege war alles in Weiß gehalten. Auf meine Frage, was das sollte, erklärte sie mir nur: »Natürlich gehst du als Engel… mein Engel« und zwinkerte mir zu. Na klar, der schwule André geht als Engel – was sonst? Und sie sprach von Klischees. Ich musste lachen, sagte aber nichts…

Mehr gibt es am 15. Dezember 2017 auf Wattpad und jeder anderen Plattform…
Ihr dürft mir gerne auf Wattpad folgen, da wird die Geschichte pünktlich am Freitag online gehen (:DANKE für euer wahnsinniges Feedback bisher – ich hoffe, euch hat die Leseprobe jetzt ebenso gut gefallen! Lasst mir eure Eindrücke gerne da, ich bin sehr gespannt was ihr sagt. Bis bald!

Euer Benni.