Herzensbücher 2017: Mein Lieblingsbuch aus der Oetinger Verlagsgruppe

Herzensbücher 2017: Mein Lieblingsbuch aus der Oetinger Verlagsgruppe

Dezember 19, 2017 2 Von BenniCullen
Meine Süßen,

seit Anfang Dezember berichte ich ja wöchentlich über meine Herzensbücher aus den verschiedenen Verlagen. In der ersten Woche ging es um meinen geliebten Arena Verlag, danach habe ich euch mein Highlight aus dem zuckersüßen Carlsen Verlag präsentiert. Der Dezember rast schon wieder an einem vorbei und ich bin so viel mit meiner eigenen Kurzgeschichte beschäftigt, dass ich gar nicht glauben kann, dass uns nur weniger als zwei Wochen vor 2018 bleiben. Wie dem auch sei, heute soll es um die Verlagsgruppe Oetinger gehen, einen Verlag, den ich erst in diesem Jahr für mich entdeckt habe. Und jetzt alle so: “WAAAAAS?! Wie geht das denn?”. Ja, ich entscheide leider nicht nach Verlag, ob ich ein Buch lese oder nicht und deshalb kann es auch dazu kommen, dass ich die ein oder andere Geschichte übersehe. Anders in diesem Jahr! Die Bücher der Verlagsgruppe haben mich quasi direkt angesprungen und so viel kann ich schon mal verraten: Im neuen Jahr ihr euch auf einige Bücher aus diesem Verlag freuen. Jetzt soll es aber erstmal um mein Herzensbuch 2017 gehen (:

1. Was ist dein persönliches Herzensbuch aus der Oetinger Verlagsgruppe aus dem Jahre 2017?
Mein persönliches Herzensbuch 2017 ist “Vom Suchen und Finden” von Kenneth Oppel. Das Buch war mein erstes Buch aus dem Dressler Verlag (der zur Oetinger Verlagsgruppe gehört) und konnte mich total begeistern. Ich habe es im November, gemeinsam mit Michelle von Mii’s Bücherwelt gelesen und wir beide waren ein klein wenig verliebt.

Buchcover: © Dressler Verlag
HIER geht’s zur Rezension!

2. Warum ist genau dieses Buch dein persönliches Herzensbuch?
Für die Antwort auf diese Frage muss ich kurz ausholen: Ein paar Freunde und ich (darunter eben auch Michelle) waren in der Thalia Nürnberg auf einer Veranstaltung, bei der die BuchhändlerInnen aus der Jugendbuchabteilung ihre Highlights der letzten Wochen und Monate präsentiert haben. Darunter befand sich dann eben auch “Vom Suchen und Finden”. Die Buchhändlerin betonte, dass es zwar nach einem Buch für Mädchen aussehen würde, es aber wirklich gar nichts kitschiges an sich hat und die Thematiken auch so gewählt sind, dass es Jungs begeistern dürfte. Es geht nämlich um Dinosaurier und deren Entdeckung. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in Amerika und wir lernen zwei Professoren kennen, die auf dem Gebiet der Archäologie die Besten der Besten sind und natürlich auf Kriegsfuss zueinander stehen. Gleichzeitig geht es aber auch um deren Kinder, ihre Beziehung zueinander und darum, für seine Überzeugungen einzustehen. Die Story ist eine grandiose Mischung aus historischem Einblick in das Jahrhundert und Jugendbuch-Feeling der Extraklasse! Gleichzeitig bringt der Autor das Thema Dinosaurier wirklich auf den Punkt und arbeitet es sehr schön in die Geschichte mit ein, sodass man auch als Laie einen tollen Einblick erhält. Außerdem war die Liebesgeschichte mal ganz anders erzählt und stand gar nicht so um Vordergrund. Das hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich es nur empfehlen kann, auch wenn es stilistisch ein paar Kritikpunkte gab.

3. Wem empfiehlst du dieses Buch? Gibt es eine bestimmte Lesergruppe, an die du deine Empfehlung weitergeben möchtest?
Jugendbuchfreunde dürften dem Setting verfallen, aber auch “ältere Leser”, die nach historischem Stoff suchen, könnten mit diesem Buch zurück in ihre Jugend versetzt werden, einfach weil der Stil so schön jugendlich und frisch ist. Wenn ihr noch nach einem Geschenk für einen 13- bis 15-Jährigen sucht, dann solltet ihr unbedingt mal in “Vom Suchen und Finden” von Kenneth Oppel reinlesen, denn glaubt mir: Auch wenn es sehr kitschig aussieht – die Geschichte ist es wirklich überhaupt nicht!