Ich packe meine Koffer… aus und bin wieder zurück! #urlaubsbücher2018

Ich packe meine Koffer… aus und bin wieder zurück! #urlaubsbücher2018

August 12, 2018 2 Von BenniCullen

Einen wunderschönen Wochenstart, meine Süßen!

Ich bin wieder da! Die letzten 10 Tage habe ich auf Korfu, Griechenland verbracht und habe mich erholt. Viel ist passiert, nicht nur lesetechnisch, sondern auch, was manche Projekte und Privatangelegenheiten angeht. Vielleicht haben ja manche von euch auf Facebook oder Instagram ein paar Dinge mitbekommen, ich werde aber in den nächsten Tagen auch versuchen hier auf meinem Blog alles zu aktualisieren und euch mehr Einblick in meine Gedankenwelt zu geben – überhaupt habe ich den letzten Wochen das Bloggen wieder für mich entdeckt und möchte in Zukunft viel persönlicher werden… mal sehen ob und wie mir das gelingt (: In den nächsten Tagen und Wochen werde ich natürlich meine Rezensionen zu meinen #Urlaubsbüchern2018 veröffentlichen, jetzt möchte ich euch aber einen kleinen Einblick in meine ersten Eindrücke in jene Geschichten geben, die mich in meinem Urlaub begleitet haben. Hier erfahrt ihr wie viele Bücher ich geschafft habe, welche Geschichten es geworden sind und was noch so lesetechnisch passiert ist (:

1. Diese Bücher habe ich geschafft

Ich hatte mir ja vorher ein paar Bücher vorgenommen und habe diese auch in einem Beitrag vorgestellt. Insgesamt waren es sechs Bücher mit 2.008 Seiten, die ich mir vorgenommen hatte… und tatsächlich auch geschafft habe! Es gab sogar Tage, an denen ich auf meinen Kindle zurückgreifen musste, da ich ansonsten keinen Lesestoff mehr gehabt hätte – Horrorvorstellung, oder? Doch kommen wir jetzt zu den Büchern und meinen ersten Eindrücken dazu.

“Nur drei Worte” von Becky Albertalli

Mit diesem Buch bin ich in den Urlaub gestartet und habe es tatsächlich schon vor dem offiziellen Urlaub begonnen. Denn am Tag vor dem Abflug sind wir mit dem IC nach Frankfurt gefahren und haben quasi schon etwas Messestadt-Luft geschnuppert 😀 Auf der Fahrt dorthin habe ich dann mit der Geschichte begonnen, da ich den Film “Love, Simon” bereits vorher gesehen hatte und unbedingt wissen wollte, wie die Story im Buch geschildert wird. Und schnell fiel mir auf: Da gibt es doch ganz schön viele Unterschiede zwischen Film und Buch. Sehr viele sogar. Allerdings störte mich das kein bisschen, denn die Essenz der Story, die Persönlichkeiten der Charaktere und die wirklich großartigen Aussagen, die in der Geschichte stecken, das alles blieb gleich. Ja, die Handlung an sich war anders. Ja, Leah war im Film nicht wirklich so wie im Buch. Und ja, auch wichtige Knackpunkte des Films gibt es im Buch gar nicht. Aber die Hauptthematik und dieses besondere Gefühl – das war da, weshalb ich beide Formen total wertschätzen kann. Ich persönlich fand, dass ich im Buch dem Protagonisten Simon näher war, dafür fand ich im Film die Dialoge stärker – dementsprechend werden mich wohl beide Formen der Geschichten mein ganzes Leben lang begleiten. Auf die Unterschiede zwischen Buch und Film werde ich in einem separaten Beitrag nochmal eingehen.

“Call Me by Your Name” von André Aciman

Nach “Love, Simon” hatte ich Lust auf eine wirklich große Liebesgeschichte mit ganz viel Herz, allerdings auch mit den heißen Momenten (passend zur brennenden Sonne und so ;-)) Genau diese Aspekte habe ich von “Call Me by Your Name” erwartet und was soll ich sagen? Ich habe sie auch bekommen. Mir wurde so heiß wie schon lange nicht mehr, ich habe gelitten wie schon lange nicht mehr und ich habe Tränen verdrückt wie schon lange nicht mehr… Elliot und Oliver haben mich einfach fertig gemacht und ich war wie in einer wirklich großen Starre als ich das Buch nach nur einem Tag beendet habe. Der Schreibstil ist zwar sehr detailliert, die Geschichte spart nicht an inneren Monologen und ist rar gesät mit Dialogen, aber all das trug einfach zu dieser ganz besonderen Stimmung bei und ich war so angetan – sowohl von Elliot als auch von Oliver, ich weiß einfach gar nicht mehr was ich dazu sagen soll. Definitiv ein wahres Highlight und ein moderner Klassiker für die Ewigkeit!

“Die Duftapotheke” von Anna Ruhe

Nach den ganzen Liebesgeschichten hatte ich total Lust auf eine Geschichte mit magischen Elementen. Und da passte “Die Duftapotheke” perfekt. Und von Anfang an war ich total begeistert von der wirklich zuckersüßen Storyline. Die Charaktere sind total humorvoll, die Geschichte ist genaustens durchdacht und hat diese Prise Magie, für die man einfach brennen muss! Hinzu kam dann noch ein wirklich spannend gestalteter Plot, bei dem man anfangs ein richtig altes uriges Haus kennenlernt, bevor es an Action hinzugewinnt und es wirklich unerwartete Wendungen gibt – genau richtig für ein Kinderbuch für Mädchen und Jungen aller Art. Auch ich hatte meinen Spaß mit dieser Idee und bin schon wirklich sehr gespannt auf den 2. Teil der Reihe, die im September erscheint. Kennt ihr die Geschichte oder habt ihr vor sie zu lesen? Ich kann es euch nur empfehlen (:

“Als ich Amanda wurde” von Meredith Russo

Anschließend ging es dann zu einem ernsteren Thema: In “Als ich Amanda wurde” verarbeitet Meredith Russo teilweise ihre eigene Geschichte, schafft es aber noch viel mehr, die Thematik Transgender so gut und auf den Punkt darzustellen – ich war wirklich beeindruckt. Denn nicht nur, dass man als Leser zum Nachdenken animiert wird, hinzu kommt ein wirklich außergewöhnlicher Plot, der sich nicht nur auf ernste Gedanken, sondern besonders auf Characterbuilding und Spannung baut. Genau diese Kombination hat mir richtig, richtig gut gefallen und ich habe Amanda einfach bereits ab der ersten Seite in mein Herz geschlossen – weshalb ich auch diese Geschichte an einem Tag durchgelesen habe. Mein Herz hat geblutet, ich habe Tränen geweint und gleichzeitig aber auch geschmunzelt, denn ich war so stolz… ich kann es gar nicht in Worte fassen. Wenn ihr einen Tipp wollt: Unbedingt lesen!

Save Me” von Mona Kasten

Vor diesem Read hatte ich wirklich Angst, denn Mona Kasten hat mich mit der “Again”-Trilogie wirklich begeistern können und ich wusste einfach nicht, auf was ich mich in der Maxton Hall-Trilogie einlasse. Insgesamt fand ich die Geschichte ganz nett, allerdings habe ich wirklich lange gebraucht, um in diese einzusteigen. Emotional berührt hat sie mich so gar nicht bis ungefähr auf Seite 190 – da gab es dann diese eine Stelle, die mich dazu animiert hat, weiterzulesen. Zwar wurde es dann nicht wirklich total gut, aber zumindest das Ende hat mich an die Mona Kasten erinnert, die ich kenne. Und so blicke ich mit einem sehr gemischten Gefühl auf diese neue Trilogie einer Autorin, die ich wirklich schätze, die mich aber zum ersten Mal nicht ganz überzeugen konnte. Ich bin dennoch gespannt, was sie mir im zweiten Teil bietet und ob ich dann den dritten Teil lesen möchte – der ja noch im August erscheint. Fingers crossed!

“Silber” von Kerstin Gier

Zu diesem Buch habe ich so viel Feedback bekommen, von allen möglichen Menschen 😀 Die einen haben es total gefeiert, dass ich die Trilogie starte, die anderen waren eher gehemmt und meinten, dass sie den ersten Teil zwar mochten, die Reihe dann aber stark nachgelassen hat. Ich wollte mir mein eigenes Bild machen und… ICH HABE ES ABSOLUT GELIEBT! Dieser Humor der Autorin ist einfach ganz besonders und die Idee, Träume zu nehmen und sie so zu einer Geschichte zu spinnen… ich war einfach begeistert und konnte mit dem Lesen gar nicht aufhören. Am liebsten hätte ich sofort danach den zweiten Teil begonnen, leider war der aber in Deutschland. Nichtsdestotrotz kann ich jetzt schon mal sagen: Die Trilogie wird bestimmt noch gelesen – ich nehme mir sogar vor, sie im August noch zu schaffen 😀

2. Die hinzugekommenen Bücher

Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich wirklich schnell gelesen habe – weshalb mir irgendwann der Lesesetoff ausgegangen ist. Also zumindest der Print-Lesestoff. Denn die ersten fünf Bücher von oben hatte ich tatsächlich in der ersten Woche verschlungen. “Silber” wollte ich mir dann für die letzten Tage aufheben, deshalb musste etwas für die drei bis vier Tage in der Mitte her. Daraufhin habe ich auf mein iPad mit der Kindle-App zurückgegriffen, denn darauf befinden sich ja auch immer eBooks, die ich mir immer downloade, wenn ich Zeit und Lust habe oder wenn es ein wirklich gutes Angebot gibt. Für welche Bücher ich mich entschiede habe, das verrate ich euch jetzt.

“GötterFunke. Liebe mich nicht!” von Marah Woolf

Dieses Buch wollte ich schon lange lesen, denn immerhin ist es nicht nur ein Einzelband, sondern gleich eine ganze Trilogie. Und weil ich wusste, dass ich Zuhause eh die zwei ersten Teile als Print liegen habe, habe ich mich sehr spontan (und nach “Save Me”) dazu entschieden die Reihe zu starten und zu gucken, ob sie was für mich ist. Und ich kann sagen: Ja, das ist sie. Ich mochte die Verarbeitung der griechischen Mythologie, ich mochte diesen Wettstreit zwischen den Göttern Prometheus und Zeus und ich LIEBTE unsere Protagonistin, die überhaupt nicht übertrieben, sondern sehr eigen und nicht auf den Kopf gefallen war. Das mochte ich sehr, auch wenn ich das Ende an sich jetzt nicht wirklich spektakulär fand. Dennoch freue ich mich auch hier auf den zweiten Teil und bin schon gespannt, was die Autorin sich noch alles so einfallen hat lassen. Und by the way: Jess’ beste Freundin ist SO EINE BLÖDE BUMBEL! Ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte, weil die Autorin es wirklich geschafft hat, eine so nervige Figur zu erschaffen oder ich sie aus der Geschichte rausziehen sollte, um ihr mal die Meinung zu geigen. So eine Abneigung hatte ich schon lange nicht mehr gegen eine Figur. Dafür meinen größten Respekt, aber AHHHHHHH!

“Alles nur Schicksal” von Ally Taylor

Diese Geschichte ist eigentlich gar kein richtiges Buch, sondern vielmehr eine Kurzgeschichte. Die aber halt nicht soooo kurz ist. Oder so. You know what I mean 😀 Dafür, dass sie allerdings eher kürzer ist, war sie dennoch total großartig! Wir begleiten hier fünf verschiedene Charaktere, die alle in New York wohnen und die alle eins gemeinsam haben: Sie trennen sich von ihren Partner bzw. ihrer Partnerin. Manche werden verlassen, andere sind gezwungen die Beziehung zu beenden und andere verlassen selbst – aber alle stehen an einem Wendepunkt. Und Ally Taylor alias Anne Freytag schafft es, wirklich großartige Anekdoten aus den Leben der verschiedenen Figuren zu beschreiben, die sich alle irgenwie, irgendwann treffen. Und genau das fand ich so toll: Die Leben der Protagonisten treffen sich, aber das eben auf völlig authentische Art und Weise! Natürlich gibt es oft auch Zufälle (oder vielleicht wirklich Schicksal) und natürlich sind die Treffen nicht immer perfekt, aber sie lösen etwas aus, was man als Leser wahnsinnig schön verfolgen kann. Toll und wirklich ganz, ganz besonders. Für mich ein absolutes Summer-Must Read 2018!

3. Die abgebrochenen Geschichten

Leider gab es auch zwei Geschichten, die ich begonnen und relativ schnell auch abgebrochen habe – wobei ich für die eine Geschichte einfach nicht in Stimmung war, ich denke aber, dass ich ihr in Zukunft nochmal eine zweite Chance geben werde. Bei der ersten Geschichte jedoch, da habe ich nach circa einem Drittel entschieden, dass es keinen Zweck mehr hat. Doch von vorne…

“BronzeHaut” von Andreas Dutter

Ich kenne den Autoren natürlich durch seine YouTube-Videos, die ich mir eine Zeit lang auch relativ oft und gerne angesehen habe. In den letzten Jahren schaue ich gar nicht mehr so viel BookTube (nur noch ein, zwei Kanäle, die ich wirklich regelmäßig verfolge), deshalb habe ich auch von Andi relativ wenig mitbekommen. Auf Facebook sehe ich ab und an seine Posts und merke natürlich auch, wann er eine neue Geschichte veröffentlicht. Und das tut er ja sehr häufig, seitdem er bei Impress ist. Das freut mich total für ihn, dennoch habe ich noch nie eine Geschichte von ihm gelesen. Dann wollte ich aber unbedingt keine Reihe lesen, sondern ein Einzelband und ich sah “BronzeHaut” und wusste: Das ist deine Chance! Also, angefangen und leider sehr schnell ernüchternd festgestellt, dass das gar nicht meine Art Geschichte und meine Art Schreibstil ist. Denn der Plot kommt nur sehr schwer in Fahrt und der Stil beschreibt sehr viel, zeigt aber nicht wirklich was. Ich dachte mir die ganze Zeit: “SHOW, DON’T TELL, lieber Andi!”, ein Spruch, auf den man eigentlich als erstes stößt, wenn man googelt, wie man ein Buch schreiben soll. Nun gut, ich sah anfänglich darüber hinweg, doch nach einer Zeit wurde es einfach zu anstrengend. Deshalb dann auch der Abbruch bei circa 33 %. Jetzt bin ich sehr verunsichert, ein weiteres eBook von Andi ist noch auf meinem Kindle: “Camp der drei Gaben”. Und eigentlich habe ich mich wirklich darauf gefreut. Aber wenn es bei diesem komischen Stil bleibt, dann weiß ich nicht… wer kann was dazu sagen?

© Spielberg Verlag

“F*** you, Love” von Daniela Hartig

Lange habe ich mir überlegt, ob ich das Buch überhaupt hier aufnehme, denn ich habe es schon nach drei Seiten zur Seite gelegt – ich habe also nicht wirklich was zu sagen, eigentlich ist es einfach nur so: Ich war nicht in Stimmung für New Adult. Und dann kann die Geschichte noch so gut sein. Deshalb: Versuch missglückt mich in Stimmung zu bringen, dennoch gebe ich nicht auf, denn ich habe eigentlich wirklich Lust auf die Story. Wann ich damit aber starte, weiß ich noch gar nicht.

© Daniela Hartig

4. Mein Neuer (RE): “Bernsteinstaub” von Mechthild Gläser

Tja und zum Schluss dann noch zu meinem Neuen 😀 Denn am Abflugtag habe ich mit einem weiteren eBook begonnen, das ich mir dann sofort bei Ankunft in Nürnberg noch in der Bahnhofsbuchhandlung besorgt habe. Die Rede ist von “Bernsteinstaub” von Mechthild Gläser aus dem Loewe Verlag! Anfangs dachte ich mir eigentlich nur: “Naja, so eine Geschichte für zwischendurch, das wird schon gehen”, doch dann zog das Buch mich sofort in seinen Bann und faszinierte mich mit der Idee: Denn Zeit ist dort Staub und für manche Menschen sichtbar, so auch für unsere Protagonistin Ophelia. Hinzu kommt, dass genau diese Fähigkeit ihr dann dazu verhilft bei einem Turnier mitzumachen, das sie um die ganze Welt schickt. So ist man bereits auf den ersten 200 Seiten in Berlin, Paris und Rom – total rasant und MEGA spannend! Während ich diese Zeilen hier schreibe, fehlen mir noch knapp 150 Seiten und ich weiß, dass ich das heute noch schaffen werde, denn ich will einfach wissen, wie es weiter geht. Und hey: Ich würde mir nicht jedes Buch einfach so kaufen, obwohl ich das eBook davon schon habe. Das heißt also definitiv was 😀

Das war’s! Das waren meine Urlaubsreads 2018! Ich bin selbst ganz geschockt, wie viele Bücher ich geschafft habe, aber es kam einfach so – ich kann quasi gar nichts dafür 😀 Welche Geschichten haben euch bis dato begleitet? Und hattet ihr auch so ein gutes Händchen wie ich? Ich mag wirklich jedes Urlaubsbuch (naja, fast) und ich bin sehr gespannt, welche Geschichten im August noch auf mich zukommen – gibt es da Empfehlungen eurerseits?

Bis dahin wünsche ich euch noch einen wunderschönen Restsommer und bis ganz bald,

 

euer Benni | Lenny.

 

P. S.: Übrigens stelle ich meine Urlaubsbücher sowie meine Eindrücke dazu auch auf Instagram-TV vor – klickt euch deshalb einfach zu meinem Profil, dort kommt ihr zu IGTV (:

P. P.S.: Zu den Büchern meines Freundes wird es noch einen separaten Beitrag geben, so viel sei aber schon verraten: Er hat zwei Bücher geschafft und ist gerade noch beim dritten – auch er freut sich über seinen Schnitt 😀