Single-#Update im September/Oktober 2017

Single-#Update im September/Oktober 2017

Oktober 23, 2017 2 Von BenniCullen
Herzlich Willkommen zu diesem #Update!

Die letzten Monate waren eine Mischung aus allen möglichen Emotionen, ich hatte total viel zu tun und bin leider nicht so wirklich zum Bloggen gekommen – zwar kamen immer mal wieder Beiträge online, aber nie kam Kontinuität rein. Das möchte ich jetzt gerne ändern und wieder regelmäßig posten, eben so, wie ihr das eigentlich gewohnt seid. In letzter Zeit merke ich aber auch, dass ich an diesem Format, also den Single-#Updates, irgendwie immer weniger Spaß habe. Hier muss ich mir nochmal was überlegen, denn eigentlich fand ich die Beiträge ja lange Zeit wirklich toll… lasst euch mal überraschen, bis mir was besseres eingefallen ist, bringe ich euch aber noch ganz normal einen solchen Beitrag (: Los geht’s also mit den Songs aus den letzten zwei Monaten (:

1. Taylor Swift – “… Ready for It?”/”Gorgeous”
Ja, ja, Taylor Swift ist DER Popstar unserer Zeit und veröffentlicht seit Jahren Hit nach Hit nach Hit. Und nachdem sie die Welt mit ihrer Single “Look What You Made Me Do” total schockiert hat, tötete sie sich schließlich selbst mit dem Song, macht sie keine Pause und veröffentlicht einfach noch ein paar Promo-Songs. Der erste heißt “… Ready For It?” und ist ein absolut genialer Poptrack, der mit viel Bass reinhaut und sich in den Ohrgänge einfrisst. Ich liebe diese düstere Taylor, die wir bisher in den Songs kriegen und meine hier und da auch Einflüsse von Lorde zu hören – nur so nebenbei. Ganz anders dagegen “Gorgeous”. Der Song ist viel poppiger und hätte so auch auf ihrem letzten Album “1989” sein können. Er scheint wie für’s Radio gemacht und wird bestimmt seine Fans finden. Ich finde Miss Swift mit ihrem neuen Sound sehr vielversprechend und freue mich auf “reputation.”, welches am 10. November erscheint.

2. Kelly Clarkson – “Love So Soft”/”Move You”
Oh mein Gott, ich flippe aus! Kelly Clarkson ist zurück und präsentiert sich mit einem gänzlich neuen Sound. Dieser geht zurück zu ihrer American Idol-Zeit und zeigt eine soulige Kelly, die beweisen möchte, dass sie singen kann. Und das hört man in den neuen Songs nun wirklich: “Love So Soft” ist ein RnB-Meisterwerk, der nach dem ersten Hören nicht mehr wegzudenken ist und wie eine perfekte Symbiose zwischen alten RnB-Klassikern und dem neuen Sound klingt. Ich feier dieses Selbstbewusstsein ja total und finde das dazugehörige Video wirklich große Klasse. Ganz anders dagegen die Ballade “Move You” – Kelly wird emotional und kann mich wieder zu Tränen rühren, ähnlich wie mit ihren Singles “Piece by Piece” und “Because of You”. Außerdem finde ich, dass der Track total gut zum Herbst/Winter passt (allein schon, weil sie an einer Stelle von Weihnachten spricht :D). Eigentlich müsste Kelly viel erfolgreicher mit ihrem neuen Sound sein, denn daran mangelt es irgendwie gerade noch (oder habt ihr einen der neuen Songs schon mal im Radio gehört? Ich nicht). Dennoch freue ich mich SEHR auf das neue Album “Meaning of Life”, das für den 27. Oktober angekündigt ist. Bis dahin höre ich mir die Tracks an oder sehe mir die Live-Versionen an – diese toppen nämlich nochmal alles – aber seht selbst.


3. Demi Lovato – “You Don’t Do It For Me Anymore”
Muss ich wirklich noch was sagen? Demi Lovato gehört zu meinen Lieblingssängerinnen und wird das wahrscheinlich auch immer bleiben. Ihr neues Album “Tell Me You Love Me” ist einfach große Klasse und die Single “Sorry Not Sorry” läuft immer noch rauf und runter. Gut, dass ich mich jeden Tag in einen neuen Albumtrack verliebe, um ihn gebührend feiern zu können. Des öfteren höre ich mir allerdings “You Don’t Do It For Me Anymore” an, denn dieser ist einfach so emotional und gleichzeitig so eingängig, dass ich ihm einfach komplett verfallen bin. Wer sich also was gutes tun möchte, der sollte unbedingt reinhören – und zwar eigentlich ins gesamte Album. Los, los!

© Island Records

4. Zayn feat. Sia – “Dusk Til Dawn”
Es scheint der Ohrwurm-Monat zu werden, denn auch hier wieder ein Song, der sofort dahin geht: Ins Ohr. “Dusk Til Dawn” wird zu genüge derzeit in den deutschen Radios und auch sonst überall gespielt und ist einfach ein gelungenes Duett zwischen dem Ex-One-Directioner Zayn und der Aussie-Sängerin Sia. Dabei wirkt der Song fast etwas filmisch und sehr bildhaft, was dazu führt, dass man das Video quasi vor seinen Augen sofort sieht. Gut also, dass Zayn gleich mal eine Art Musikfilm zum Song gedreht und diese visuellen Impulse umgesetzt hat. So muss ich mir weniger Arbeit machen 😀

5. Sam Smith – “Too Good at Goodbyes”/”Pray”
Oh Gott, Leute, ich raste wieder aus: Sam Smith is back und das so emotional wie nie zuvor. “Too Good at Goodbyes” zeigt zwar einen reiferen Sam, allerdings gehen ihm deshalb definitiv keine Emotionen verloren. Für mich ist jedes Hören ein Gänsehautmoment und führt dazu, dass ich total in der Welt des Sängers abtauchen kann. Wahrscheinlich geht das nicht nur mir so, denn die Kritiken und Stimmen sind fast durchweg positiv. Gleiches gilt für seinen Promosong “Pray”, der besonders durch seine RnB-Vibes heraussticht und mindestens genauso gut ist. Ach, was soll’s, ich bestell das Album ja schon vor – ihr auch?

6. Niall Horn – “Too Much to Ask”
Und wenn wir gleich schon dabei sind, wandert dieses Album auch gleich mit: Niall Horn ist ja seit der Pause seiner Band One Direction wirklich total erfolgreich, seine Singles “This Town” und “Slow Hands” sind weltweit in den Charts und bieten immer eine gute Mischung aus Pop, Folk und Rock. Gleiches gilt für die Ballade “Too Much to Ask”, die mir ebenfalls unter die Haut geht und lange Zeit mein Lieblingssong im Oktober war. So herzergreifend, authentisch und schlicht – das muss man einfach lieben. Niall performt den Song wirklich großartig und macht wirklich sehr neugierig auf sein Debütalbum “Flicker”, welches ihr bald rezensiert bekommt – nur etwas Geduld.


7. Nick Jonas – “Find You”
Wenn man ihn gar nicht auf dem Schirm hat, dann kommt er umso stärker zurück. Nick Jonas probiert sich aus und legt mit dem akustisch-gehaltenen Dance-Pop (ich weiß, hört sich komisch an, ist aber großartig) einen wahren Radiohit hin. Der Sänger ist hier in Deutschland irgendwie gar nicht so bekannt, was ich total schade finde, denn er liefert wirklich qualitativ hochwertige Popmusik. Ich feier das ja total und bin wirklich großer Fan – dennoch liegen irgendwie seine beiden Alben bei mir im Schrank und wurden nur einmal gehört… vielleicht sollte ich ihnen gleich nochmal eine Chance geben (:


8. Jessie J – “Think About That”/”Not My Ex”
Auch Jessie J legt einen Neustart hin und scheint diesmal gar nicht darauf zu achten, ob sie damit in den Mainstreamcharts Erfolg hat oder nicht: “Think About That” und “Not My Ex” sind gute RnB-Nummern, die die Stimmgewalt der Sängerin demonstrieren und vielleicht nicht jedem gefallen, aber dafür wie ein Befreiungsschlag für die Sängerin daher kommen. Ich mag Jessie, egal ob mit Mainstream-Radio-Sound oder mit gewagtem und sehr eigenem Sound. Hört doch einfach mal rein, lasst euch überraschen und gebt den Songs ein paar Durchläufe – dann sollten sie sich im Ohr gefestigt haben 😉

9. Andra Day – “Rise Up”
Ich geb’s zu: Während meines Examens gab es natürlich auch die Momente, in denen ich am liebsten alles hingeschmissen hätte. In genau diesen Momenten habe ich mir dann “Rise Up” von Andra Day angehört. Das Stück wurde mal beim Supertalent während eines Auftritt gespielt und ich habe mich sofort in die Stimme der Sängerin und den Inhalt verliebt. Der Song weiß einfach, wie er einen wieder motivieren muss, um weiterzumachen und das schätze ich wirklich sehr. UNBEDINGT ANHÖREN!


10. Macklemore feat. Kesha – “Good Old Days”
Und jetzt kommen wir zu DEM Throwback-Song überhaupt. “Good Old Days” handelt von den guten alten Tagen, die nie wieder zurückkommen, die aber immer dann entstehen, wenn man es gar nicht glaubt. Und deshalb fühle ich mich immer an genau diese Momente zurückerinnert. Macklemore hat ja eine sehr poppige Art zu rappen und Kesha diese einzigartig emotionale Stimme, die einen ganz melancholisch machen kann. Perfekte Kombo und deshalb auch ein Track, der bei mir in Dauerschleife läuft und von dem ich gar nicht genug bekommen kann. Das dazugehörige Video erinnert mich übrigens total an meine eigenen Sommerurlaube mit meinen Freunden. Wer also eine Runde Throwback-Thursday haben möchte, der sollte sich den Track gönnen.

11. Mark Forster – “Kogong”
Passend zum Herbst dachte sich Mark Forster: “Jetzt mal gleich eine Ballade raushauen, hatte ich schon lange nicht mehr”. Nachdem der Sänger mit “Wir sind groß” und “Chöre” das Radio dominierte, folgt nun mit “Kogong” ein brandneuer Song, der zum ersten Mal seit den “Bauch und Kopf”-Zeiten, leisere Töne anschlägt und von Herzen kommt. Hach, Marki, jetzt hast du mich aber komplett! Ich gebe zu, ich brauchte einige Anläufe, um den Song wirklich zu mögen, denn beim ersten Mal war ich etwas ernüchtert, wenn ich ehrlich bin. Der Song ist nämlich kein so großer Ohrwurm wie seine Vorgänger und da kann man dann doch mal etwas ratlos zurückgelassen werden. Aber mit der Zeit lernt man, seine Macken und Eigenheiten zu lieben und kann sich gänzlich fallen lassen. Dennoch werde ich mir die neue Version des Erfolgsalbums “TAPE” nicht zulegen, bleibt “Kogong” doch der einzige neue Song, neben einer Reihe Akustik-Versionen von Albumtracks. Das ist mir zu wenig, um erneut so viel Geld auszugeben. Aber schön ist die Single trotzdem!


12. Jennifer Rostock – “Haarspray”
Diese Band ist bei mir ein Phänomen, denn ich feier immer die Singles total und die Alben höre ich mir dann erst Jahre später an – keine Ahnung warum. Denn ich mag wirklich jeden Song, den ich bisher gehört habe und live durfte ich die Gruppe rund um Jennifer Weist auch schon erleben. Es spricht also nichts gegen ein wahres Fandom, aber irgendwie läuft es dann doch jedes Mal gleich. Nun gut, vielleicht soll es auch einfach so sein und es muss so sein. “Haarspray” ist eine Rock-Ballade (kann man das so sagen) und hat einen sehr eingängigen Refrain, gleichzeitig finde ich den Text sehr tiefsinnig und finde die geschaffene Metapher wirklich großartig! Und jetzt sollte ich mir unbedingt das neue Album “Worst of Jennifer Rostock” anhören… Die Hoffnung stirbt zuletzt!

© Four Music Productions

13. P!nk – “Beautiful Trauma”/”Whatever You Want”
Ich habe das Gefühl, dass derzeit viele Künstler neue Songs veröffentlichen, die schon lange nichts mehr von sich hören haben lassen. Dazu gehört auch P!nk, die ja seit August wieder total in die Öffentlichkeit gerückt ist: Ihre Single “What About Us” ist ein voller Erfolg und zeigt, dass auch politisch angehauchte Songs noch funktionieren, die dazugehörige Tour in Europa war fast durchgängig ausverkauft und das neue Album “Beautiful Trauma” scheint auch ziemlich durch die Decke zu gehen – in den USA wird es wohl das bisher erfolgreichste Album von einer weiblichen Sängerin 2017. Respekt! Und das auch nicht ohne Grund: Das Album, welches ich demnächst rezensieren werde, ist einfach grandios! Der Titeltrack beweißt das sehr gut, weshalb ich ihn in meine Playlist mitaufgenommen habe. Außerdem ist er derzeit mein Lieblingssong <3
Außerdem habe ich “Whatever You Want” hinzugefügt, obwohl ich am Anfang gar nicht so angetan war von dem Track, doch ich musste mir eingestehen: Der Refrain bleibt doch hängen und der Text ist einfach so süß…. sorry not sorry also 😀

Das war’s! 18 Songs, die mich während meiner Examenszeit begleitet und mich tatsächlich auch manchmal getragen haben. Was ist euer derzeitiger Lieblingstrack? Lasst mich das gerne wissen und dann sehen wir uns einfach im November zu einem neuen #Update wieder (: