Special zu “Doors” von Markus Heitz

Special zu “Doors” von Markus Heitz

September 30, 2018 1 Von BenniCullen

Herzlich Willkommen zu diesem Special!

Vor kurzem haben Anna von Fuchsias Weltenecho und ich eine merkwürdige E-Mail erhalten. Ein Herr von Dam bot uns eine schier unglaubliche Summe, wenn wir zu ihm in die Nähe von Frankfurt kommen und ihm bei einem Problem helfen. Gesagt, getan, doch was uns da erwartete, ist gar nicht in Worte zu fassen. Wir wollen euch auf dieses Abenteuer mitnehmen und haben deshalb unsere Erfahrungen aufgeschrieben – wer weiß, vielleicht helft ihr uns am Ende noch das Rätsel zu lösen. Wer selbst in das Abenteuer eintauchen möchte, der hat brandaktuell die Chance dazu: Das neue Projekt “Doors” von Markus Heitz erscheint heute, am 1. Oktober 2018 als Print, zuvor kann man sich allerdings die Pilotfolge “Der Beginn” als eBook kostenlos downloaden – und dann selbst entscheiden, welche der drei Folgebände man sich besorgt. Der Anfang der Geschichte ist somit für jeden gleich, danach kann man entscheiden in welche Zeit man springen möchte. Doch von vorne, denn wir wollen euch ja erstmal von unseren Erlebnissen berichten – los geht’s also!

 

Anna und ich schauten uns in der Ankunftshalle des Frankfurter Flughafens um. Scharen von Menschen drangen sich durch das Gebäude, das ungewöhnlich voll war um diese späte Uhrzeit.
„Ganz schön viel los für einen Dienstag“, murmelte mir Anna zu und ließ dabei ihren Blick über die Menschenmenge gleiten.
„War ja klar, sobald wir jemanden suchen, ist es voll“, gab ich zurück und versuchte gleichzeitig den Chauffeur von Herr von Dam ausfindig zu machen. Warum der Professor uns beide sehen wollte, wusste wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Lediglich die Begründung kannten wir: Anna würde als Grafikdesignerin wichtige Details erkennen und ich könnte mit meinen kreativen Fähigkeiten selbst die unmöglichsten Situationen lösen. Das – und eine gehörige Summe, die bereits im Voraus bezahlt wurde – überzeugte uns den Weg nach Frankfurt auf uns zu nehmen. Ansonsten schaffte das nur die Frankfurter Buchmesse.
„Da steht doch ein merkwürdiges Grüppchen… die gehören bestimmt zu uns“, sagte Anna und deutete auf einen älteren Herren im Anzug, der wirklich jedes Klischee eines Chauffeurs erfüllte und einer Gruppe von sechs Personen, die unterschiedlicher nicht sein konnte: Der eine trug einen viel zu alten Anzug, die andere sah aus wie wie frisch aus der Botoxklinik und ein anderer war anscheinend ab der Pubertät nur in die Höhe geschossen, hatte dabei aber die Muskeln wohl vergessen. Außerdem gab es da noch eine Frau, die so stark wirkte, dass ich ihr nicht in der Nacht begegnen wollte und einen Typen, der sich dringend Klamotten in der richtigen Größe kaufen sollte. Der letzte Mann im Bunde war großgewachsen und hat eine sportliche Figur. Ich zog die Augenbrauen hoch und schaute Anna an, die ebenfalls sprachlos schien.
„Das kann ja was werden“, sagte ich schließlich und zog Anna zur Gruppe.
„Du sagst es. Immerhin haben wir uns“, antwortete Anna und machte sich auf die wohl komischste Reise ihres Lebens gefasst.

Kurze Zeit später standen acht Personen voller Unwissenheit vor einer alten Villa, die heruntergekommener nicht sein konnte.
„Und ihr macht was im Internet? Bloggen? Seid ihr solche Influencer, die Shakes verkaufen und ständig Werbung für fünfzig verschiedene Teesorten machen?“ fragte Spanger Anna und mich, woraufhin wir nur mit den Augen rollten.
„Nein, sind wir nicht. Wir bloggen. Aber über Bücher. Diese Dinger mit den Seiten.“ Anna verdrehte zum hundertsten Mal an diesem Tag die Augen. Seit der Fahrt zu van Dams Villa fragte Spranger immer wieder dieselben Fragen. Selbst als der alte Herr uns eröffnete, dass seine Tochter auf mysteriöse Weise verschwunden war, hatte Spanger nichts anderes im Kopf als Fragen über das Bloggen zu stellen.
„Meinst du nicht, wir haben wichtigeres zu tun als übers Bloggen zu sprechen – von Dams‘ Tochter zu retten zum Beispiel?“, fragte ich genervt.
„Ja, ja, schon gut, sei mal nicht gleich wieder so schnippisch, Benni… immer diese Influencer.“ Spanger schnalzte mit der Zunge und wand sich von uns ab. Die Gruppe öffnete die Tür zum Haus und wurde daraufhin vom Chauffeur in den Keller geführt, wo eine Tür ins absolute Nichts führte – lediglich ein Seil hing über dem Abgrund. Dana, die Freeclimberin im Bunde, zeigte ihnen, wie sie das Geschirr umlegen sollten, um mit dem Seil in die Höhle zu gelangen. Dort angekommen stand die Gruppe kurze Zeit später vor fünf Türen – auf dreien waren Fragezeichen geschmiert, auf einer ein Kreuz und auf der anderen ein Ausrufezeichen.
„Welche Tür sollen wir nehmen?“ fragte der Gruppenführer Professor Friedemann, der selbst wohl eher zur Tür mit dem einen Fragezeichen tendiert hatte – warum auch immer.
„Wir müssen einfach die Tür mit dem Kreuz nehmen, mein Pendel schlägt gerade dort heftig aus“, flüsterte Coco, die Hellseherin, und griff sich nervös an den Hals. Mit jeder weiteren Minute in der Höhle, schien sie immer stiller geworden zu sein und mit sich selbst zu sprechen.
„Benni, wir müssen einfach die Tür mit dem X nehmen. Coco ist unheimlich, aber ich habe das Gefühl, sie kann wirklich irgendwas fühlen“, flüsterte Anna.
„Süße, das ist Quatsch. Coco fühlt gar nichts… na gut, vielleicht liegt das auch am Botox, aber was diese Türen angeht, ist sie genauso ahnungslos wie wir.“ Ich stemmte die Hände in die Hüften und runzelte die Stirn.
„Außerdem finde ich es merkwürdig, dass gleich drei Türen ein Fragezeichen haben. So als ob man genau dieses Zeichen besonders betonen wollte. Vielleicht nehmen wir lieber diese Tür.“ Ich schaute Anna fragend an, die schwer ausatmete und mit den Schultern zuckte.
„Ich weiß es nicht… welche Tür nehmen wir nur?“

 

Wir haben euer Interesse geweckt? Dann klickt euch durch und startet mit der Pilotfolge von “Doors” JETZT!

Ein neues, actiongeladenes Mystery-Abenteuer von SPIEGEL-Bestseller-Autor Markus Heitz.

Lies jetzt die kostenlose 80-seitige Pilotfolge “DOORS – Der Beginn” und bereite dich auf eine spannende Reise vor.
Am Ende der Pilotfolge wirst du vor die Wahl gestellt: drei Türen, drei Bücher – durch welche Tür sollen die Helden treten?
Greife zu dem DOORS-Band deiner Wahl und erfahre, was hinter den Symbolen steckt.

“DOORS X – Dämmerung”, “DOORS ? – Kolonie” und “DOORS ! – Blutfeld” – drei Romane, drei parallele und eigenständige Geschichten, drei Möglichkeiten. Es liegt in deiner Hand.

Du möchtest einen kurzen Blick hinter die Türen werfen? Dann verraten wir dir hier schon etwas über die Welten:

DOORS – Der Beginn

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt ein sechsköpfiges Team aus, um seine Tochter zu finden – darunter einen Ex-Militär, eine Höhlenkletterin und einen Parapsychologen. Jeder der sechs ist ein Experte auf seinem Gebiet, jeder von ihnen hat etwas zu verbergen. Und keiner von ihnen wird das gigantische Höhlensystem unter dem Anwesen der van Dams unverändert verlassen.

Denn in der Dunkelheit entdeckt das Team geheimnisvolle Türen, und muss sich dahinter auf Pfade jenseits aller Wissenschaft und Vernunft einlassen, um Anna-Lena zu retten.

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P. S.: Übrigens geht das Abenteuer weiter! Am Mittwoch verraten euch Anna und ich für welche Tür wir uns entschieden haben (für die gleiche? Für zwei unterschiedliche? Es bleibt spannend!) und am Freitag starten weitere Beiträge zur jeweiligen Geschichte – bleibt also dran (: