Unser Lied für Israel – Der #Kandidatencheck: Gregor Hägele

Unser Lied für Israel – Der #Kandidatencheck: Gregor Hägele

Februar 11, 2019 7 Von BenniCullen

Herzlich Willkommen zum 6. Kandidatencheck!

Unfassbar, aber wahr: Der vorletzte #Kandidatencheck steht an, nur noch einen Beitrag wird es in dieser Kategorie geben – danach wird es einen #Gerüchteküchen-Beitrag zu den Songs geben, sowie einen #Songcheck, sobald ich die Lieder anhören kann. Außerdem natürlich einen #LIVE-Blog am 22. Februar – all diese Informationen bekommt ihr aber im Sammelbeitrag zum #Kandidatencheck. Klickt euch rein! Jetzt soll es aber um Gregor Hägele gehen – einem von zwei Männern im Vorentscheid! Let’s go for it!

Bild: NDR

Von TVOG zum deutschen Vorentscheid 2019

Wie bereits Linus und BB Thomaz nahm auch Linus Bruhn bei The Voice of Germany teil – genau wie BB Thomaz im Jahr 2017 und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Beide waren im Team von Yvonne Catterfeld! Einziger Unterschied: Gregor schaffte es nur knapp nicht ins Finale, sondern wurde dort von BB Thomaz besiegt – ob das beim Vorentscheid genauso ausgeht? Oder geht die Revanche anders aus? Wenn man bedenkt, dass auch Michael Schulte letztes Jahr Ivy Quainoo besiegte, die ja in deren Staffel ursprünglich die Siegerin war… nur so mal für das unnütze Wissen 😀 zurück zu Gregor: Für ihn war The Voice definitiv ein Sprungbrett und die Bestärkung, das mit der Musik weiterzuführen. Doch anders als Linus, der ja seine Youtube-Karriere dann so richtig in Angriff nahm, gibt es nicht viele Cover auf der Videoplattform. Linus schloss nämlich die Schule zunächst mit dem Abitur ab und hat jetzt nur ein Ziel: Zum Eurovision Song Contest zu gelangen und seine Musikkarriere aufzubauen.

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https://www.youtube.com/watch?v=5RMM3YBlodA

Der Akustik-Interpret

Wie bereits erwähnt: Es gibt nicht viel, was man von Gregor sehen kann. Neben seinen The Voice-Auftritten gibt es fünf weitere Videos, in denen der Sänger meist akustisch aktuelle Songs covert (natürlich u. a. auch Ed Sheeran) und einmal auf Deutsch Köln besingt. Für mich wenig aussagekräftig, wenn auch gleichzeitig sehr vielsagend: Denn was anderes als Akustik mit Gitarre und ein paar Popklängen kann ich mir einfach nicht vorstellen. Doch, wer weiß, vielleicht geht sein Song für den Vorentscheid Let Me Go auch in eine ganz andere Richtung?

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https://www.youtube.com/watch?v=0mwNhnW46zw

Let Me Go

Gregor schrieb seinen Song im Songwriting Camp in Berlin im November 2018, gemeinsam mit ein paar renommierten (und auch unbekannten) Songschreibern: Jonas Shandel, David Jürgens und Tamara Olorga. Shandel tritt selbst als Johnny Cash im Theater auf und stammt ursprünglich aus Vancouver, Jürgens arbeitete dagegen bereits mit Künstlern wie Mark Forster, Glasperlenspiel oder Max Giesinger. Olorga, die auch bei Ally Song Wear Your Love mitgeschrieben hat, arbeitete außerdem mit Wincent Weiss und ist spezialisiert auf Dance, Schlager und Pop. Eine sehr interessante Kombination, die wir da haben. Einerseits wirkt alles sehr deutsch, andererseits passt dann Dance und Schlager irgendwie nicht zu Gregor 😀 Es ist davon auszugehen, dass es in dem Song darum geht, seinen eigenen Weg zu gehen, auch wenn andere Umstände etwas anderes wollen. Das ist allerdings lediglich eine Vermutung aufgrund eines Interviews, das während des Songwriting Camps entstanden ist. Ob Gregor sich dann auch für eben diesen Song entschieden hat – das steht in den Sternen.

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https://www.youtube.com/watch?v=lxkIA7t7byQ

Mein Fazit

Insgesamt finde ich Gregor wirklich sehr sympathisch (auf Instagram veröffentlicht er wirklich süße Stories), allerdings sehe ich eine Gefahr: Die musikalische Ähnlichkeit zu Michael Schulte. Denn vieles wirkt irgendwie schon so, als ob er in eine ähnliche Richtung gehen könnte. Ich sage nicht, dass er es auch tun wird, aber allein das Genre und die Art und Weise, wie er sich präsentiert… auf mich wirkt das doch recht ähnlich. Und anders als Linus hat er halt auch keinen großen Katalog, in den man einsehen kann. Und auch wenn er es ganz anders wie Michael macht und intim, klein und mit Band auftritt – der Stil könnte einfach an unseren ESC-Teilnehmer von 2018 erinnern. Das zumindest meine Bedenken. Nett, aber eben nicht individuell genug. Deshalb nur ein okay von mir – vielleicht überzeugt mich ja tatsächlich der Song… wir werden es sehen!